englisches Handelsregister

Woher erhält man Informationen aus dem englischen Handelsregister?

Dort, beim Companies House, kann man eine Vielzahl von Dokumenten über einzelne [simpleazon-link asin=”340662068X” locale=”de”]englische Limited[/simpleazon-link] abrufen, jedoch ist dies kostenpflichtig (Kreditkarte).
Im Verhältnis zu einem Handelsregisterauszug in Deutschland gibt es Unterschiede, da eine englische Ltd. regelmäßig Erklärungen an das englische Handelsregister einreichen muss, was schnell zu einer Vielzahl von hinterlegten und abrufbaren Dokumenten führt. Neben einer guten Kenntnis der englischen Sprache ist auch etwas Fachwissen nötig, z.B., dass ein [simpleazon-link asin=”1145445721″ locale=”de”]Annual Report[/simpleazon-link] einer Jahresbilanz gleichkommt, ein Director der Geschäftsführer, ein Shareholder ein Gesellschafter ist usw. Es ist daher günstig mit dem Abruf von Dokumenten jemanden zu beauftragen, der sich damit auskennt bzw. Erfahrungen mit dem Aufbau des Handelsregisters in England hat. Sonst kann es teuer werden.
Sobald die Ltd. den Geschäftsschwerpunkt in Deutschland hat, dann muss sie sich nicht nur im englischen Handelsregister eintragen, sondern auch im deutschen Handelsregister mit einer Zweigniederlassung. Wenn man es genauer wissen will, dann sollte man allerdings auch beim englischen Handelsregister prüfen, denn es ist schon vorgekommmen, dass die Zweigniederlassung in Deutschland noch registriert war, die eigentliche Ltd. beim englischen Handelsregister aber bereits gelöscht war. Das kann passieren, wenn eine englische Ltd. gegenüber dem englische Handelsregister bestimmte Einreichungspflichten versäumt hat und daher gelöscht wurde und dies dem deutschen Handelsregister nicht mitteilt wurde und einfach weiter geschäftlich aktiv ist. Die Gründe können vielfältig sein.
Ein aktueller Einschub wegen der Frage – Inwieweit kann sich am Umgang mit den Ltd. im Zuge der Brexit-Verhandlungen etwas ändern? – sei gestattet. Während der Verhandlungen und eventuell für eine noch festzulegende Übergangsfrist müssen die Grundfreiheiten der EU-Verträge für Großbritannien gelten. Deswegen werden sich Gesellschaften britischer Rechtsform während in dieser Zeit weiterhin auf Art. 49 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union berufen können. Aus der dort garantierten Niederlassungsfreiheit folgt aber zugleich, dass selbst die Neugründung von Ltd. mit Verwaltungssitz in Deutschland prinzipiell weiter möglich ist und von den deutschen Gerichten bis dahin akzeptiert werden muss. Seit den Verhandlungsrunden im Dezember 2017 gehen sowohl die EU wie auch die Briten davon aus, dass nach weitestgehender Klärung der drei vorgelagerten Grundfragen (Rechte der Bürger, Nordirland, Zahlungen) kurzfristig der Startschuss für die zweite Brexit-Verhandlungsphase erfolgt. In deren Mittelpunkt steht ein Freihandelsvertrag. Der Wille zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum scheint also auf beiden Seiten nicht nur pragmatisches Ziel zu sein, sondern auch  aktuelles Kernthema im Klärungsprozess zu werden. Damit erhöht sich die Chance, auch eine Fortschreibung bisher garantierter Niederlassungsfreiheit zeitnah zu vereinbaren. So könnten bewährte Verfahrensweisen im Umgang miteinander, wesentliche Wirtschafts- und ähnliche Auskünfte betreffend, erhalten bleiben.

Wir holen die Auskünfte über englische Ltd. ein und wissen, welche Datensätze relevant sind und nicht. In der Regel können wir diese Dokumente dann innerhalb von wenigen Stunden übermitteln.

Auftragsformular: englisches Handelsregister

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